
In dieser neu interpretierten Arbeit erforscht die Künstlerin den Hunger, der mit der Liebe einhergeht.
Es ist kein süßer Kuss, sondern ein Aufeinandertreffen von Kräften, ein Machtkampf, der zugleich völlige Hingabe bedeutet. Während sich die Welt weiterdreht, verdichtet sich alles in diesem einen Augenblick.
Die Haut spricht lauter als jedes andere Geräusch. Die Hände fühlen sich an wie rohes Fleisch, bewusst jedes einzelnen Kontakts, jedes Drucks, jeder Grenze, die überschritten wird.
Das Werk fängt genau jenen Moment ein, in dem die Liebe aufhört, ideal zu sein, und dringlich, körperlich, unausweichlich wird.


